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Meine Geschichte

Wie alles begann...
Schon als kleines Mädchen wollte ich unbedingt ein Haustier haben, am liebsten einen Hund oder eine Katze. Nach viel Überredung stimmten meine Eltern endlich zu; meine Mutter aber meinte, es sollte eine Katze sein; weil am Schluss sowieso sie für das Haustier sorgen müsse, und mit der Katze müsse man wenigstens nicht spazieren gehen...So zog also, als ich zwölf war, das getigert-weisse Bauernhofkätzchen Mimi bei uns ein. Mimi hatte drei Junge, von welchen wir zwei vermittelten und eins behielten, ein Mädchen namens Tigi, welches dann auch Junge hatte, bevor sie kastriert wurde. So hatte ich also seit ich zwölf bin, immer Katzen um mich. (Mehr über diese frühen Katzenfreunde gibts unter Galerie).

Als ich dann von zuhause auszog blieben die verbleibenden Katzen bei meiner Mutter, da sie alle Freigänger waren und ich nun in einer Wohnung an einer stark befahrenen Strasse wohnte. Ich ging jedoch oft nach Hause, um meine Katzen zu besuchen. Als dann meine Lieblingskatze verstarb, verspürte ich nach etwa einem Jahr den Wunsch wieder eine Katze in meinem Leben zu haben, doch dachte ich zu dem Zeitpunkt noch, dass es sehr schwierig wäre, eine Katze in der Wohnung zu halten, auch weil mein Bruder sehr schlechte Erfahrungen mit einer Bauernhofkatze gemacht hatte, die sich einfach nicht an die Wohnungshaltung gewöhnen konnte und immer wieder ausriss.

Als ich dann in einer Tierzeitschrift eine Anzeige sah, "Kätzchen abzugeben - nur Wohnungshaltung" fing ich an im Internet zu recherchieren und kaufte mir auch einige Katzenbücher und erfuhr dabei, dass die meisten Rassekatzen reine Wohnungshaltung gewöhnt sind. Ich überlegte etwa ein Jahr lang, ob eine Katze bei mir glücklich werden könnte und was für eine Rasse es denn sein sollte, die auch zu mir passt. Beim Durchlesen von Rasseporträts stiess ich auf die Russisch Blau, die eine verspielte, sanfte und eher ruhige Katze ist. Sie gefiel mir auch sehr vom Aussehen. Schliesslich fand ich dann eine Züchterin in Deutschland, die noch ein Katerchen abzugeben hatte (eigentlich wollte ich ein Mädchen), aber ich schloss ihn auf den ersten Blick ins Herz. So zog denn Atreju im November 2002 bei mir ein.

Ich hatte schon von Anfang an vorgehabt, ihm eine Spielgefährtin zu geben, aber weil er sehr schüchtern war und auch die Gesellschaft von einer andern Katze vermisste (obwohl ich sehr viel mit ihm spielte), machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Kätzchen. In der Schweiz gibt es nicht sehr viele Russisch Blau Züchter und diese hatten zu dem Zeitpunkt auch keine Jungtiere abzugeben. So dachte ich mir, es könnte auch eine andere Rasse sein, nur sollte sie vom Temperament her zu ihm passen. Im Internet sah ich dann ein Bild von meinem Halinchen und wollte sie unbedingt haben. Ich setzte mich mit der Züchterin in Verbindung und fragte sie, ob Halina (ein Tonkinesenmädchen) wohl zu meinem Russisch Blau Kater passen würde. Die Züchterin war recht optimistisch und bot mir eine Probephase an, so dass ich, wenn es gar nicht gegangen wäre, die Halina innerhalb von zwei Wochen hätte zurückgeben können.

Als sie dann Halina vorbeibrachte, hat sie den Atreju, der versucht hat mit ihr zu spielen, nur angefaucht und angeknurrt. Ich beschloss aber, es trotzdem zu versuchen und ich bereue diese Entscheidung keine Minute. Die ersten Tage waren recht schlimm, und ich war sehr verzweifelt, weil ich dachte es klappe nicht und ich müsste sie, obwohl ich sie auch schon ins Herz geschlossen hatte, wieder zurückgeben, weil ich den beiden ein Leben im Streit nicht zumuten wollte. Doch nach einigen Tagen, während welcher ich mit beiden gleichzeitig gespielt hatte und ihre Futterschalen immer näher zueinander gerückt hatte, brach schliesslich das Eis, bis ich sie am 5. Tag aneinandergekuschelt schlafen sah. Seither sind sie (meistens) ein Herz und eine Seele, wobei die Halina der Chef ist.

 

Fortsetzung folgt

 

 

 

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